Freitag, 07.01.2005

5.000 Moskauer bei zentraler Weihnachtsmesse

Alexi bei der Weihnachtsmesse (Foto: rufo)
Moskau. Etwa 5.000 Menschen waren in der Christus-Erlöserkathedrale dabei, als Patriarch Alexi II. seinen Weihnachtsgottesdienst abhielt. Er drückte die Hoffnung aus, dass das neue Jahr „ein Jahr des Friedens, der Eintracht und des Wohlergehens für Russland und die Ukraine“ werde. Die Erwähnung der Ukraine war nicht zufällig. Unter den Zuhörern der Messe war der Vorsitzende der ukrainischen Rada Wladimir Litwin.
Weitere prominente Gäste des Gottesdienstes waren Russlands Premier Michail Fradkow, der Duma-Vorsitzende Boris Gryslow und der Chef des Föderationsrates Sergej Mironow.

Einzig Präsident Wladimir Putin, der das orthodoxe Weihnachtsfest wie im vergangenen Jahr in der russischen Provinz verbringt, fehlte bei der Messe. Putin besuchte die Weihnachtsmesse in der Dorfkirche von Gorodna (Gebiet Twer), die malerisch auf dem hohen Wolgaufer gelegen ist.

Sowohl der zentrale Weihnachtsgottesdienst in der Moskauer Erlöserkathedrale als auch der in Gorodna wurde vom Ersten Programm des russischen Fernsehens übertragen.
In Russland wird das Weihnachtsfest später als in Westeuropa gefeiert. Doch die Russen sind damit keineswegs allein. Auch in der Jerusalemer, serbischen, georgischen und koptischen orthodoxen Kirche wurde in der Nacht vom 6. zum 7. Januar das Evangelium verlesen.

In Russland sind wegen der 13-tägigen Verschiebung des Kirchenkalenders die ersten Januartage bis zum 10.1.2005 einschliesslich arbeitsfrei.

(ab/.rufo)