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Mit dem geplanten Stadion für Spartak Moskau hat es begonnen, nun soll noch ein Wohnviertel um die neue Arena entstehen (Foto: redwhite.ru)
Mit dem geplanten Stadion für Spartak Moskau hat es begonnen, nun soll noch ein Wohnviertel um die neue Arena entstehen (Foto: redwhite.ru)
Montag, 18.07.2011

Milliardär plant „spartanisches“ Wohnbauprojekt

Moskau. Lukoil-Vizechef und Spartak-Besitzer Leonid Fedun will einen Wohnkomplex für umgerechnet 1,1 Mrd. Euro am neuen Spartak-Stadion in Moskau errichten. Auf diese Weise soll der Stadionbau refinanziert werden.

Das Stadion in Moskaus westlichem Stadtgebiet Tuschino ist ein Projekt von Milliardär Leonid Fedun. Der bekennende Fußballfan will das Stadion seinem Fußballclub Spartak Moskau vermachen, dem einzigen großen Moskauer Verein, der kein eigenes Stadion besitzt.

Stadion steht noch in den Sternen


Die Pläne für das Stadion gibt es seit Ende 2006, derzeit befindet sich der Stadionbau allerdings immer noch in der Projektierungsphase. Einen genauen Termin für die Übergabe des 42.000 Zuschauer fassenden Objekts gibt es noch nicht, freilich gilt das Stadion auch als zukünftiger WM-Standort, d.h. bis 2018 muss es fertig sein.

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Die Baukosten werden derzeit auf 250 Mio. Euro geschätzt, dafür soll das Stadion den modernsten Anforderungen genügen. Neben gewöhnlichen Fans bietet das Stadion im Projekt auf der Westtribüne auch zahlreichen VIPs Platz. Diese können über eine Tiefgarage direkt in ihre Loge (neben der Präsidentenloge gibt es so genannte VIP- und Businesslogen für weit mehr als 1.000 Zuschauer) gelangen.

Wohnungen als Ergänzung des Stadions


Das Stadion steht noch nicht, schon gibt es weitere Bebauungspläne für das insgesamt 226 Hektar große Areal im Westen Moskaus auf dem ehemaligen Flugfeld Tuschino: Ein Wohnungsbauprojekt soll den Stadionbau abrunden und finanzieren.

Dazu hat sich Feduns Stadionbaugesellschaft mit der Assoziation „Sportliches Russland“ zusammengetan, der ebenfalls ein Teil des Grundstücks gehört. Geplant ist der Bau von einer Million Quadratmeter Wohnraum direkt in Stadionnähe (ähnliche Pläne gibt es beim Wiederaufbau des Dynamo-Stadions, wo vor einigen Jahren die staatliche Bank VTB als Investor eingestiegen ist).

Kosten bei 1,1 Mrd. Euro


Die Kosten für das Immobilienprojekt sind gigantisch: Der Geschäftsführer der Consultingfirma Blackwood Konstantin Kowaljow schätzt den Preis auf 1,5 Mrd. USD (1,1 Mrd. Euro). „Die Betonung liegt auf der Errichtung der Sportanlagen, die Wohnungen und Appartements werden zur Ergänzung, die es ermöglichen, dass sich der Bau in einem vernünftigen Zeitraum rentiert“, erklärte ein mit dem Projekt vertrauter Informant gegenüber der Tageszeitung „Kommersant“.

Hoffen auf Baugenehmigung


Freilich gibt es noch ein Problem: Fedun muss noch eine Baugenehmigung für sein Immobilienprojekt aus der Stadtverwaltung einholen. Da Moskau seinen Stadtkern entlasten will, seien Baugenehmigungen innerhalb des MKAD derzeit schwer zu bekommen, heißt es aus Developer-Kreisen.

Freilich dürfte der Stadionbau nach dem Erhalt der Fußball-WM für Russland Priorität haben. Der Bauherr Fedun darf also auf gewisse Zugeständnisse von Seiten der Behörden hoffen. Zumal er seinen Appetit beim Wohnungsbau gezügelt hat, ursprünglich wollten seine Architekten dem Vernehmen nach weitaus mehr als 1 Mio. m2 Wohnraum in Stadionnähe errichten.



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