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Moskaus Straßen müssen eine Menge aushalten. Es gibt über drei Millionen Autos in der russischen Hauptstadt (Foto: TV)
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Donnerstag, 14.09.2006

Moskau ist einsturzgefährdet

Moskau. Nachdem am Sonntag in Moskau eine Straße eingebrochen ist, werden Gründe dafür gesucht. Ein Bauunternehmen und Moskaus Untergrund sollen schuld sein. Es gibt bereits Listen möglicher weiterer Einsturzorte.

Als am Sonntagabend der Leningradski-Prospekt ein Stück weit einsackte, lief glücklicherweise alles glimpflich ab. Lediglich ein LKW fiel in den Krater, der immerhin rund 20 auf 40 Meter misst bei einer Tiefe von 15 Metern. Menschen kamen nicht zu Schaden. Unterdessen ist die Straße wieder einigermaßen befahrbar, die Reparatur der Telefonleitungen zog sich allerdings in die Länge, so dass ein ganzes Viertel mehrere Tage lang ohne Telefon ist.

Bei Russland-Aktuell
• Ermittlungen gegen Transvaal-Architekt eingestellt (05.09.2006)
Ein Bauunternehmen, das in der Nähe ein 23-stöckiges Hochhaus baut, soll am Einsturz vom Sonntag schuld sein. Die Staatsanwaltschaft hat schon Schadenersatzforderungen in Höhe von mehreren Millionen Euro an die Baugesellschaft erhoben. Schuld ist aber auch die die Geologie der Stadt Moskau, die mehrere Gefahren birgt.

Wieso der Moskauer Boden instabil ist


Ein Bericht, den der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow vor acht Jahren anfertigen ließ, zählt die drei größten Gefahren für Moskau auf: - Erdrutsche: Am gefährdesten sind die Sperlingsberge, speziell die Strecke von rund zwei Kilometern zwischen der Dreifaltigkeitskirche bei den Sperlingsbergen und dem Neskutschni Sad. - Wegwaschen des Sandes in karstigen Gebieten: speziell gefährdet ist das Gebiet am rechten Moskwa-Ufer, wo der Fluss unterirdisch fließt. - Wasserleitungen: Weil viele Wasserleitungen alt und deshalb undicht sind, wird Sand weggewaschen oder das Wasser kommt in Kontakt mit den ebenfalls unterirdischen Stromleitungen.

Es gibt zwar eine geologische Karte von Moskau, die solche Gefahren aufzeigen würde. Doch wie die Tageszeitung „Iswestja“ kritisiert, stammt die neueste Auflage dieser Karte aus dem Jahr 1986 und ist somit 20 Jahre alt. Seither wurde in Moskau viel gebaut, vor allem auch unter dem Boden, und die Karte müsste deshalb neu gezeichnet werden. Ein entsprechender Auftrag erging offenbar bereits vor vier Jahren an das Geologische Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, wurde aber offenbar nicht ausgeführt.

Die gefährlichen Stellen


Gleich zwei Zeitungen listen nun Gebiete auf, die für Einstürze gefährdet sind:

Laut der „Komsomolskaja Prawda“ sind dies: 1. Gegend um die Metrostationen „Aeroport“ und „Sokol“ 2. „Sucharewski-Platz“ 3. Platz vor dem Weissrussischen Bahnhof 4. Leningradski-Prospekt 5. Petrowski Boulevard und Trubnoi-Platz 6. Mjasnizkaja-Strasse 7. Bolschaja-Dimitrowka-Strasse 8. Ljubjanka-Dwor 9. Soljanski-Projesd 10. Hotel Metropol 11. Alter Arbat und Arbat

Die „Iswestja“ warnt vor Einstürzen diesen Gebieten: 1. Sperlingsberge 2. Bolschaja Dimitrowka Strasse 3. Mochowaja-Strasse 4. Puschkin-Platz 5. Kusnezki-Most-Strasse 6. die Gegend von Samoskrowetsche 7. Ljubjanka-Platz 8. Nördlicher und südlicher Binnenhafen 9. Schukino 10. Strogino 11. Kunzewo 12. Charoschewo-Mnewniki

(ch/.rufo)


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